Safari in Kenya mit Besichtigung Massai Dorf

Gipfelstürmer : Hias, Axel

 

6. Tag

Bevor wir uns aufmachten in den Amboseli Nationalpark im Süden Kenias an der Grenze zu Tansania nutzen wir den einen Tag den wir uns eingespart haben um eine kleine Safari Pirschfahrt zu machen. Während in der Lodge unsere Sachen trockneten, fuhren wir los in Richtung Solio Ranch. Bereits in der Umgebung der Lodge konnten wir ein paar Giraffen beobachten.

 

Auch ein paar Impalas liefen uns hier über den Weg.

 

Weiter gings zu Solio Ranch um weitere Tiere zu erspähen.

z.B. Affen ...

 

... eine Thomson Gazelle ...

 

oder Nashörner ...

 

... Zebras ...

 

Ein gekrönter Kran.

 

Ein Herde Wasserbüffel.

 

Die Solio Ranch liegt in einer sehr schönen Savannen-Region

 

An einer Stelle war es auch mal erlaubt den Jeep zu verlassen. Das haben wir dann gleich für ein Gruppenbild genutzt.

 

Zu guter letzt konnten wir auch noch dicht vorm Auto einen Löwen fotographieren. Da hatten wir noch richtig Glück. Nun fehlen uns für die "Big Five" (Löwe, Nashorn, Wasserbüffel, Elefant, Leopard) nur noch Elefant und Leopard.

 

Nach vielen hundert Fotos mit unzähligen verschiedenen Tieren war jedoch Schluss für heute und wir fuhren zurück zur Lodge. Die Tage hier am Äquator sind ja doch sehr kurz. Um ca. 6 Uhr abends wird es schon dunkel, was sehr gewöhnungsbedürftig ist, da es ja zuhause in Deutschland momentan fast bis 22 Uhr hell ist.

Morgen geht es dann aber auch gleich weiter Richtung Amboseli Nationalpark. Hier gibt es ja wieder sehr viel zu entdecken.

 

7. Tag

Früh morgens machten wir uns wieder auf den langen Weg nach Nairobi zum Flughafen um mit "Safarilink" einen Sichtflug in den Amboseli Nationalpark zu starten.

 

In den kleinen Flieger passten wir gerade noch alle rein. Joseph war unser Begleiter bis zur Grenze nach Tansania.

 

Sehr beeindruckend die ganze Landschaft von oben. Hier ein ausgetrocknetes Flussbett.

 

Oder die vielen Windhosen über der Steppe.

 

Ankunft auf dem Flugfeld des Nationalparks.

 

Hier erwartete uns schon einTaxi das uns zur Oltukaj Lodge brachte die mitten in einem Palmenhain liegt.

 

Eine sehr tolle Lodge, da lässt es sich aushalten.

 

Auch die Eingangshalle war sehr beeindruckend.

 

Überall schleichen die diebischen Affen herum ...

 

Aber so friedlich wie sie aussehen sind sie nicht.

 

Hier unser Bungalow in dem wir übernachteten.

 

Am späten Nachmittag starteten wir noch gleich zu einer Pirschfahrt in den Park ...

 

... um unsere Fotosammlung zu erweitern.

Hier ein Gnu.

 

Ein Reiher

 

Und endlich ein paar Elefanten.

 

Strauß

 

Noch mehr Elefanten

 

In der Dämmerung schlich auch noch eine Hyäne rum.

 

Und dazu ein sehr schöner Sonnenuntergang.

 

8. Tag

Nach einer weiteren Pirschfahrt am frühen Morgen verließen wir dann die Lodge und machten uns auf zur Grenze nach Tansania.

Auf dem Weg dort hin besuchten wir auch noch ein Massai Dorf die hier rechts und links der Straße liegen.

Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag durften wir auch in das Dorf hinein.

Vorher führten die Masai noch ein kleines Tänzchen auf.

 

Die Hütten der Massai bestehen nur aus dem was es hier gibt ... Kuhdung

 

Im inneren des kreisförmig angelegten Dorfes befindet sich ein mit Dornenbüschen abgegrenzter Platz in dem die Weidetiere über nacht untergebracht sind. Hier sind diese sicher vor den wilden Tieren ausserhalb des Dorfes.

Unglaublich wie hier alles stinkt und voller Fliegen ist.

 

Auch Feuer wird hier mit getrocknetem Kuhdung gemacht, was uns gleich demonstriert wurde.

 

Zum Schluss durften wir auch noch einen Blick in eine der Hütten werfen. Diese haben keine Fenster, nur kleine Schlitze damit der Rauch von der Feuerstelle im Inneren entweichen kann. Zum einen dient das Ganze zum Schutz vor Mücken und zweitens ist es in den Hütten ohne Fenster einfach etwas kühler.

 

Nach einem kurzen Besuch im Souvenir-Shop der Massai ging es dann wieder weiter auf der Schotterpiste zum Grenzübergang Loitokitok.

 

Hier war dann die Übergabe zu den tansanischen Bergführern und auch das Fahrzeug wurde gewechselt.

 

Der erste Blick nach Tansania, der Kilimanjaro war leider immer noch nicht zu sehen.

 

--- weiter im Bericht Kilimanjaro ---

 

Fazit:

So eine Safari ist schon was beeindruckendes. Wenn man die Tiere die man so nur vom Zoo kennt auch mal in freier Wildbahn sehen und fotographieren kann.Auch die Oltukaj Lodge ist wirklich sehr toll.

Was einen vielleicht etwas nachdenklich stimmt ist die tägliche Hetzjagd auf die Tiere im Park. Was hier an Autos durch die Steppe kurven ist der Wahnsinn. Alle sind mit Funk verbunden und sobald jemand zB. einen Löwen entdeckt preschen zig Jeeps zu der Stelle und kreisen die Tiere ein damit alle schön fotografieren können. Das hat eigentlich nichts mehr mit Artenschutz in einem Nationalpark zu tun.

Bei den Massai ist es ähnlich, einerseits wirklich sehr interessant sowas zu sehen, andererseits werden hier auch hunderte von Besuchern durch die kleinen Hütten und somit dem Zuhause der Menschen hier geschleift. Ob das noch etwas mit der Tradition der Massai zu tun hat?